Biografie 2018-02-19T20:06:59+00:00

Vita:

Andrea Schramek studierte zunächst Geschichte/Kunstgeschichte an der Universität Wien, sowie Theaterwissenschaften und einen Studienabschnitt am Dolmetsch-Institut: Französisch/Italienisch. Schon neben dem Studium war sie als Filmkomparsin tätig. Dort lernte sie Axel Bagatsch und Andreas Hutter kennen, die sie für das Theater f. Kinder „Die Stachelbären“ anwarben. Infolge half sie auch bei der Gründung, Erbauung und Inbetriebnahme der Wiener Kabarettbühne Theater am Alsergrund.  1995 war sie Komparsin am Wiener Volkstheater im „Florentinerhut“ und blieb dort bis 2000 als Regieassistentin u.a. an der Seite von Johannes Fabrick, Georg Lhotzky, Erhard Pauer,..  In dieser Zeit nahm sie privaten Schauspielunterricht bei Lehrern der ehemaligen Volkstheater-Schauspielschule und besuchte die Filmschule Wien. Als in der Produktion „Ein Winter unterm Tisch“ eine Schauspielerin erkrankte, sprang sie für 3 Vorstellungen ein und wirkte auch in „Dame Kobold“ unter der Regie von Rosee Riggs mit. Da eine Assistenz mit Spielverpflichtung zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war, verließ  Andrea Schramek das Volkstheater mit Ende der Saison 1999/2000 und begann als freie Schauspielerin und Autorin tätig zu werden.

Bereits seit 1997 schrieb sie mit Enrico Jakob und Rob Hüttinger Exposés und Treatments für TV-Drehbücher zu schreiben (u.a. Kommissar Rex, Tatort), und die Vorlage zu „Kleeblatt küsst Kaktus“ ZDF (2001) mit Christine Neubauer.  Andrea Schramek zog in der Steiermark, und fing, nach Beendigung der Zusammenarbeit mit Enrico Jakob, an, kabarettistische Stücke für sich selbst zu entwickeln: „Erni & Hermi in der Bar der verklemmten Herzen“, „Shooting Stars“, „Geliebte Geliebte“.  Sie war mehrmals Finalistin von diversen Kabarett-Preisen (u.a. Goldener Kleinkunstnagel) und gewann 2010 den 2. Platz bei Komik & Ko ( 3 Länder-Wettbewerb: Vorarlberg, Schweiz, Liechtenstein).  Später trat sie mit dem Internisten Dr. Michael Mandak in dessen Musikkabarett „Leerpraxis“  auf und wurde Ensemble-Mitglied der „Grazbürsten“ 2010-2014).   Sie begann auch wieder in Kinofilmen und TV-Serien mitzuwirken: U.a. „Das Glück dieser Erde“, “Die Mutprobe” (R: Holger Barthel) , „Rimini“ v. Peter Jaitz, „Das unmögliche Bild“ v. Sandra Wollner, davor: „Heller als der Mond“ v. Virgil Widrich… 

Im Grazer Theater im Keller lernte sie 2008 ihren späteren Partner, den Grazer Regisseur Gogo Nachtmann kennen, in dessen Inszenierungen sie bis zu seinem Tod mitwirkte.

Danach beginn sich Andrea Schramek wieder mehr dem Schreiben, der Malerei und der Fotografie zu widmen. Seit 2016 schreibt und fotografiert sie darüber hinaus auch für „Kulturwoche.at“ und führt Interviews für das „Lisztfestival-Magazin.

Ein aktueller Schwerpunkt von Andrea Schramek, sind – neben der Tätigkeit  als Filmschauspielerin – Lesungen & Musik: u.a. auf der Schallaburg, im GrazMuseum, Bundeskanzleramt, bei Grenzenlos Lesen Lockenhaus und im Haus Hofmannsthal. Andrea Schramek ist darüber hinaus Sprecherin für Ö1-Radiogeschichten und wirkte in Ö1-Hörspielen („Elisabeth II”, „Wolfshaut”) mit.

Seit 2002 ist sie auch als Rote-Nasen-Clowndoktor v.a. in den Geriatrischen Gesundheitszentren Albert Schweitzer-Klinik u. Hospiz, Graz tätig.

Andrea Schramek ist Mitglied im VÖFS (Verband Österreichischer Filmschauspieler), der Akademie des Österreichischen Films u. des Drehbuchforums Wien.